„Was kostet ein Steuerberater?“ – diese Frage stellen sich Selbstständige, Unternehmer und Privatpersonen gleichermaßen. Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab: Rechtsform, Umsatz, Anzahl der Belege, Mitarbeiterzahl und dem gewünschten Leistungsumfang. In diesem umfassenden Guide erfährst Du, wie viel ein Steuerberater wirklich kostet – aufgeschlüsselt nach Leistung, Rechtsform und Abrechnungsmodell. Mit konkreten Zahlen, Tabellen und Beispielrechnungen.
Inhaltsverzeichnis
ToggleWas kostet ein Steuerberater? – Der schnelle Überblick
Bevor wir ins Detail gehen, hier eine Orientierung für die häufigsten Fälle:
| Leistung / Zielgruppe | Typische Kosten (Richtwerte) |
|---|---|
| Einkommensteuererklärung (Arbeitnehmer, einfach) | 300 – 600 € |
| Einkommensteuererklärung (komplex, Vermietung etc.) | 600 – 1.500 € |
| Selbstständige / Freiberufler (EÜR + ESt) | 1.200 – 3.000 € pro Jahr |
| Gewerbe / Einzelunternehmen (FiBu + Erklärungen) | 2.500 – 6.000 € pro Jahr |
| GmbH Komplettpaket (FiBu + Jahresabschluss + Erklärungen) | 5.000 – 15.000 € pro Jahr |
| Lohnabrechnung pro Mitarbeiter | 20 – 35 € pro Monat |
| Buchhaltung (monatlich) | 100 – 800 € pro Monat |
| Bilanz / Jahresabschluss | 1.500 – 5.000 € |
| Stundensatz Steuerberater | 150 – 300 € pro Stunde |
Diese Werte dienen der Orientierung. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und Deiner individuellen Situation. Im Folgenden schlüsseln wir alles im Detail auf.
Wie viel kostet ein Steuerberater im Monat?
Viele Mandanten fragen sich: „Wie teuer ist ein Steuerberater monatlich?“ Das hängt davon ab, welche Leistungen regelmäßig anfallen. Typische monatliche Kosten:
| Leistung | Monatliche Kosten (Richtwert) |
|---|---|
| Laufende Buchhaltung (Kleinunternehmer, wenige Belege) | 80 – 200 € |
| Laufende Buchhaltung (Selbstständige, 50-100 Belege) | 200 – 400 € |
| Laufende Buchhaltung (GmbH, 100-300 Belege) | 300 – 800 € |
| Lohnabrechnung (pro Mitarbeiter) | 20 – 35 € |
| BWA-Erstellung | 50 – 150 € |
| Monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung | 30 – 80 € |
Viele Kanzleien bieten Monatspauschalen an, die FiBu, UStVA und laufende Beratung bündeln. Für eine GmbH mit 500.000 € Umsatz und 10 Mitarbeitern solltest Du monatlich mit 600 – 1.200 € rechnen (FiBu + Löhne + laufende Beratung).
Was kostet ein Steuerberater pro Stunde?
Nicht alle Leistungen werden nach StBVV abgerechnet. Für Beratungsgespräche, Sonderprojekte oder Gestaltungsberatung nutzen viele Kanzleien Stundenhonorare. Typische Stundensätze:
| Qualifikation | Stundensatz (typisch) |
|---|---|
| Partner / Kanzleiinhaber | 200 – 350 € |
| Angestellter Steuerberater | 150 – 250 € |
| Steuerfachwirt / Senior-Sachbearbeiter | 100 – 150 € |
| Steuerfachangestellter | 80 – 130 € |
| Lohnsachbearbeiter | 70 – 120 € |
Stundenhonorare eignen sich besonders für einmalige Sonderprojekte wie Betriebsprüfungsbegleitung, Umstrukturierungen, Nachfolgeplanung oder steuerliche Gutachten. Für wiederkehrende Standardleistungen ist die Abrechnung nach StBVV oder Pauschale meist günstiger.
Was kostet ein Steuerberater für die Steuererklärung?
Die Kosten für die Steuererklärung hängen stark davon ab, ob es sich um eine einfache Arbeitnehmer-Erklärung oder um eine komplexe Erklärung mit mehreren Einkunftsarten handelt.
Einkommensteuererklärung für Arbeitnehmer
Für eine klassische Steuererklärung als Angestellter (Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit, ggf. Werbungskosten, Sonderausgaben) zahlst Du in der Regel 300 – 600 €. Die Berechnung erfolgt nach StBVV (§ 24 Abs. 1 Nr. 1) und richtet sich nach der Höhe der Einkünfte.
Einkommensteuererklärung mit Vermietung und Kapitalerträgen
Kommen weitere Einkunftsarten hinzu – z. B. Vermietung und Verpachtung, Kapitalerträge oder sonstige Einkünfte – steigen die Kosten auf 600 – 1.500 €. Jede zusätzliche Anlage erzeugt Mehraufwand.
Gewerbesteuererklärung
Die Gewerbesteuererklärung wird nach § 24 Abs. 1 Nr. 4 StBVV berechnet. Typische Kosten: 200 – 500 €, abhängig vom Gewerbeertrag.
Umsatzsteuererklärung (Jahreserklärung)
Die USt-Jahreserklärung kostet nach StBVV typischerweise 150 – 500 €, je nach Umsatzhöhe und Komplexität (z. B. innergemeinschaftliche Leistungen, Reverse Charge).
Was kostet ein Steuerberater für Selbstständige?
Für Selbstständige und Freiberufler sind die Steuerberaterkosten ein wichtiger Faktor bei der Finanzplanung. Als Selbstständiger brauchst Du in der Regel mindestens: Einnahmenüberschussrechnung (EÜR), Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuererklärung und ggf. Umsatzsteuer-Voranmeldungen.
Kostenbeispiel: Freiberufler mit 60.000 € Gewinn
| Leistung | Kosten (StBVV-Mittelgebühr) |
|---|---|
| EÜR (§ 25 Abs. 2 StBVV) | 400 – 700 € |
| Einkommensteuererklärung | 400 – 800 € |
| Umsatzsteuererklärung (Jahreserklärung) | 200 – 400 € |
| Umsatzsteuer-Voranmeldungen (12 × ca. 40 €) | 480 € |
| Gesamtkosten pro Jahr | ca. 1.500 – 2.400 € |
Wenn Du als Selbstständiger zusätzlich eine laufende Buchhaltung nutzt (z. B. bei vielen Belegen), kommen monatlich 100 – 300 € hinzu. Insgesamt kannst Du als Selbstständiger mit Jahreskosten von 1.500 – 5.000 € rechnen – je nach Umsatz und Leistungsumfang.
Kostenbeispiel: Selbstständiger mit 120.000 € Umsatz
Bei höherem Umsatz steigen die Gebühren nach StBVV entsprechend. Mit laufender FiBu, EÜR, allen Steuererklärungen und gelegentlicher Beratung kommst Du auf 3.000 – 5.000 € pro Jahr.
Gut zu wissen: Als Selbstständiger kannst Du die Steuerberaterkosten vollständig als Betriebsausgaben absetzen – sie mindern also direkt Deinen steuerpflichtigen Gewinn.
Was kostet ein Steuerberater für eine GmbH?
Eine GmbH hat umfangreichere Pflichten als ein Einzelunternehmer: doppelte Buchführung, Bilanz, Körperschaftsteuererklärung, Gewerbesteuererklärung und Umsatzsteuererklärung sind Pflicht. Dazu kommen ggf. Lohnabrechnungen und die Erstellung des Jahresabschlusses.
Kostenbeispiel: GmbH mit 500.000 € Umsatz
| Leistung | Kosten pro Jahr (Richtwert) |
|---|---|
| Laufende Finanzbuchhaltung (monatlich 300–600 €) | 3.600 – 7.200 € |
| Jahresabschluss / Bilanz | 2.000 – 4.000 € |
| Körperschaftsteuererklärung | 500 – 1.000 € |
| Gewerbesteuererklärung | 300 – 600 € |
| Umsatzsteuererklärung | 200 – 500 € |
| UStVA (12 × ca. 50 €) | 600 € |
| Gesamt (ohne Löhne) | ca. 7.000 – 14.000 € |
Mit 10 Mitarbeitern kommen zusätzlich rund 3.000 – 4.000 € jährlich für Lohnabrechnungen hinzu (plus einmalige Einrichtungskosten). Eine GmbH mit 500.000 € Umsatz und 10 Mitarbeitern sollte also mit 10.000 – 18.000 € pro Jahr für den Steuerberater kalkulieren.
Kostenbeispiel: Kleine GmbH (100.000 € Umsatz, ohne Personal)
Für eine kleinere GmbH ohne Mitarbeiter liegen die Gesamtkosten deutlich niedriger – typisch sind 5.000 – 8.000 € pro Jahr für FiBu, Jahresabschluss und alle Erklärungen.
Was kostet ein Steuerberater für ein Gewerbe?
Gewerbetreibende (Einzelunternehmer mit Gewerbeschein) haben je nach Umsatz unterschiedliche Pflichten. Unter 600.000 € Umsatz und 60.000 € Gewinn reicht in der Regel eine EÜR – darüber wird eine Bilanz fällig.
Kleingewerbe / nebenberuflich Gewerbetreibende
Für ein kleines Gewerbe mit überschaubaren Umsätzen (z. B. 30.000 – 80.000 €) und EÜR-Pflicht zahlst Du typischerweise 1.000 – 2.500 € pro Jahr. Das umfasst EÜR, Einkommensteuer- und Umsatzsteuererklärung sowie die Gewerbesteuererklärung.
Größere Gewerbebetriebe mit Bilanzierungspflicht
Überschreitest Du die Grenzen zur Bilanzierungspflicht, steigen die Kosten deutlich – vergleichbar mit einer GmbH. Mit laufender FiBu, Bilanz und allen Erklärungen solltest Du mit 5.000 – 12.000 € pro Jahr rechnen.
Was kostet die Buchhaltung beim Steuerberater?
Die laufende Finanzbuchhaltung (FiBu) ist für viele Mandanten der größte Kostenblock. Die Gebühr richtet sich nach der Anzahl der Buchungen und dem Beleganfall.
| Buchungen pro Monat | Monatliche Kosten FiBu (Richtwert) |
|---|---|
| Bis 50 Buchungen | 100 – 200 € |
| 50 – 150 Buchungen | 200 – 400 € |
| 150 – 300 Buchungen | 400 – 700 € |
| Über 300 Buchungen | 700 – 1.200 € |
Du kannst die Kosten senken, indem Du Belege digital und sortiert einreichst, DATEV Unternehmen online nutzt und feste Übergabetermine einhältst. Je weniger Rückfragen Dein Steuerberater hat, desto günstiger wird die Buchhaltung.
Was kostet eine Bilanz beim Steuerberater?
Die Bilanzerstellung (Jahresabschluss) richtet sich nach § 35 StBVV und berechnet sich anhand des Gegenstandswerts – typischerweise die Bilanzsumme oder der höhere Wert aus Bilanzsumme und betrieblicher Jahresleistung.
| Bilanzsumme / Jahresleistung | Kosten Jahresabschluss (Richtwert) |
|---|---|
| Bis 100.000 € | 1.000 – 2.000 € |
| 100.000 – 300.000 € | 1.500 – 3.000 € |
| 300.000 – 500.000 € | 2.000 – 4.000 € |
| 500.000 – 1.000.000 € | 3.000 – 5.000 € |
| Über 1.000.000 € | ab 5.000 € |
Hinzu kommen ggf. Kosten für den Anhang, einen Lagebericht (bei größeren Gesellschaften) und die E-Bilanz-Übermittlung ans Finanzamt. Eine saubere laufende Buchhaltung erleichtert die Jahresabschlusserstellung erheblich und kann die Kosten reduzieren.
Was kostet die Lohnabrechnung beim Steuerberater?
Die Lohnbuchhaltung wird separat abgerechnet. Typische Kosten pro Mitarbeiter und Monat:
| Leistung | Kosten (Richtwert) |
|---|---|
| Standard-Lohnabrechnung pro Mitarbeiter/Monat | 20 – 35 € |
| Einrichtung/Anlage pro Mitarbeiter (einmalig) | 50 – 80 € |
| Baulohn / Sonderabrechnungen | 40 – 60 € pro Mitarbeiter/Monat |
| Meldungen (SV, Berufsgenossenschaft etc.) | oft inklusive, teils 5 – 15 € |
Beispiel: Ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern zahlt ca. 10 × 25 € = 250 € pro Monat, also 3.000 € pro Jahr für die Lohnabrechnungen. Hinzu kommen einmalige Einrichtungskosten von ca. 500 – 800 €.
Sonderfälle wie Kurzarbeitergeld (KUG), Pfändungen, Minijobs mit Gleitzonenregelung oder Bescheinigungen für Behörden können Zuschläge auslösen. Kläre diese Punkte vorab mit Deiner Kanzlei.
Die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) – so werden Kosten berechnet
Die StBVV (Steuerberatervergütungsverordnung) ist die gesetzliche Grundlage für die Abrechnung. Sie legt für jede Tätigkeit einen Gebührenrahmen fest – von der Mindest- bis zur Höchstgebühr. Die meisten Kanzleien rechnen mit der Mittelgebühr ab.
Der Gebührenrahmen richtet sich nach dem Gegenstandswert – z. B. der Summe der Einkünfte, dem Umsatz oder der Bilanzsumme. Je höher der Wert, desto höher die Gebühr. Die wichtigsten StBVV-Paragraphen für Mandanten:
| Paragraph | Leistung | Gebühr (Zehntel) |
|---|---|---|
| § 24 Abs. 1 Nr. 1 | Einkommensteuererklärung | 1/10 – 6/10 |
| § 24 Abs. 1 Nr. 4 | Gewerbesteuererklärung | 1/10 – 6/10 |
| § 24 Abs. 1 Nr. 8 | Umsatzsteuererklärung | 1/10 – 8/10 |
| § 25 Abs. 2 | EÜR | 5/10 – 20/10 |
| § 33 | Buchführung | 2/10 – 12/10 |
| § 35 | Jahresabschluss / Bilanz | 10/10 – 40/10 |
Innerhalb des Rahmens entscheidet die Kanzlei nach Umfang, Schwierigkeit und Bedeutung der Angelegenheit. Du hast als Mandant das Recht, die Abrechnung nachzuvollziehen – fordere im Zweifel eine detaillierte Rechnung an.
Pauschale, StBVV oder Stundenhonorar – was lohnt sich?
In der Praxis gibt es drei Abrechnungsmodelle:
1. Abrechnung nach StBVV
Die klassische Variante. Transparent, gesetzlich geregelt, gut kalkulierbar. Besonders geeignet für Standardleistungen wie Steuererklärungen, FiBu und Jahresabschluss.
2. Monatspauschale
Viele Kanzleien bieten All-inclusive-Pauschalen an, die wiederkehrende Leistungen bündeln. Der Vorteil: maximale Planbarkeit, keine Überraschungen. Die Pauschale wird in der Regel jährlich angepasst.
3. Stundenhonorar
Ideal für Sonderprojekte, Beratungsgespräche oder komplexe Gestaltungen. Stundensätze variieren je nach Qualifikation (siehe oben). Achte darauf, dass der geschätzte Zeitaufwand vorab kommuniziert wird.
Tipp: Für viele Unternehmen ist eine Kombination sinnvoll – Pauschale für Standardleistungen, Stundenhonorar für Sonderprojekte.
Steuerberaterkosten absetzen – geht das?
Ja! Steuerberaterkosten sind in den meisten Fällen steuerlich absetzbar:
Für Unternehmer und Selbstständige: Die Kosten für den Steuerberater sind Betriebsausgaben und mindern den steuerpflichtigen Gewinn in voller Höhe.
Für Privatpersonen: Der Anteil der Steuerberatung, der sich auf Einkünfte bezieht (z. B. Anlage V für Vermietung, Anlage N für Arbeitnehmer), ist als Werbungskosten oder Sonderausgaben absetzbar. Kosten für die private Steuererklärung (z. B. Mantelbogen) sind seit 2006 nicht mehr absetzbar.
So senkst Du Deine Steuerberaterkosten
Du kannst aktiv Einfluss auf die Höhe Deiner Steuerberaterrechnung nehmen:
Belege digital und sortiert einreichen: Nutze Tools wie DATEV Unternehmen online oder vergleichbare Lösungen. Je sauberer Deine Unterlagen, desto weniger Aufwand hat die Kanzlei.
Feste Übergabetermine einhalten: Regelmäßige, pünktliche Belegübergabe vermeidet Engpässe und Zuschläge für Eilbearbeitung.
Leistungsumfang klar definieren: Halte im Mandatsvertrag fest, welche Leistungen inklusive sind und was als Zusatzleistung gilt.
Eigenleistung übernehmen: Vorbereitende Buchhaltung (Vorkontierung, Belegzuordnung) kannst Du selbst erledigen – das senkt die FiBu-Kosten spürbar.
Konditionen vergleichen: Hole Angebote von mehreren Kanzleien ein. Vergleiche nicht nur Preise, sondern auch Leistungsumfang, Reaktionszeiten und Digitalisierungsgrad.
Welche Zusatzkosten werden oft vergessen?
Neben den reinen Beratungskosten können weitere Posten anfallen:
DATEV-Leistungen: Software wie DATEV Unternehmen online kostet typischerweise 10 – 20 € pro Monat. Die Kosten werden häufig an Mandanten weitergegeben.
Einrichtungskosten: Bei Mandatsstart fallen oft einmalige Kosten für Datenübernahme, Einrichtung des Kontenrahmens und Zugangserstellung an – je nach Aufwand 200 – 800 €.
Auslagen: Porto, Kopien und ähnliche Auslagen sind nach StBVV abrechenbar, fallen in der Praxis aber meist gering aus.
Sonderleistungen: Betriebsprüfungsbegleitung, Rechtsbehelfe (Einsprüche), Gutachten oder Due-Diligence-Prüfungen werden separat abgerechnet.
Lohnt sich ein Steuerberater finanziell?
Die kurze Antwort: In den meisten Fällen ja. Ein guter Steuerberater spart Dir nicht nur Zeit, sondern optimiert Deine Steuerlast aktiv. Studien zeigen, dass Steuerpflichtige mit Steuerberater im Schnitt deutlich weniger Steuern zahlen als ohne – durch legale Gestaltung, korrekte Absetzungen und rechtzeitige Planung.
Hinzu kommt die Haftungssicherheit: Dein Steuerberater haftet für seine Arbeit. Fehler, die bei einer Selbst-Erklärung passieren könnten (und teuer werden), sind abgesichert. Außerdem erhältst Du automatisch längere Abgabefristen beim Finanzamt, wenn Du einen Steuerberater beauftragst.
FAQ – Häufige Fragen zu Steuerberaterkosten
Was kostet ein Steuerberater für eine einfache Steuererklärung?
Für eine einfache Einkommensteuererklärung als Arbeitnehmer zahlst Du typischerweise 300 – 600 €. Bei komplexeren Erklärungen mit mehreren Einkunftsarten können es 600 – 1.500 € werden.
Wie viel kostet ein Steuerberater für Selbstständige im Jahr?
Selbstständige zahlen typischerweise 1.500 – 5.000 € pro Jahr, abhängig von Umsatz, Belegmenge und Leistungsumfang (EÜR, Steuererklärungen, ggf. laufende FiBu).
Was kostet ein Steuerberater für eine GmbH?
Eine GmbH mit 500.000 € Umsatz sollte mit 7.000 – 14.000 € pro Jahr rechnen (ohne Lohnabrechnungen). Mit Personal kommen zusätzlich 20 – 35 € pro Mitarbeiter und Monat hinzu.
Kann ich die Kosten für den Steuerberater steuerlich absetzen?
Ja. Für Unternehmer sind Steuerberaterkosten Betriebsausgaben. Für Privatpersonen ist der Teil absetzbar, der sich auf Einkünfte bezieht (z. B. Vermietung, Arbeitnehmer-Einkünfte).
Was ist günstiger – Pauschale oder StBVV?
Das hängt vom Einzelfall ab. Pauschalen bieten Planbarkeit und sind oft günstiger, wenn viel Kommunikation und Beratung anfällt. StBVV-Abrechnung ist transparent und bei Standardleistungen gut kalkulierbar.
Wie kann ich Steuerberaterkosten senken?
Durch digitale, sortierte Belegführung, feste Übergabetermine, klare Leistungsvereinbarungen und vorbereitende Buchhaltung in Eigenleistung. Ein Vergleich mehrerer Kanzleien lohnt sich ebenfalls.
Was kostet die Lohnabrechnung pro Mitarbeiter?
Rechne mit 20 – 35 € pro Mitarbeiter und Monat für Standard-Lohnabrechnungen. Einmalige Einrichtungskosten liegen bei 50 – 80 € pro Mitarbeiter.
Was kostet eine Bilanz beim Steuerberater?
Die Kosten für die Bilanzerstellung (Jahresabschluss) richten sich nach der Bilanzsumme. Für kleine Unternehmen (Bilanzsumme bis 300.000 €) liegen sie bei 1.500 – 3.000 €.
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